Odilienberg – Mont Saint Odile Odilienberg – Mont Saint Odile

Der Odilienberg – Le Mont Sainte Odile

Für Pilgerurlaub im Elsass ein Muss – ein Besuch auf dem Pilgerort im Elsass mit Hotel, Restaurant und herrlicher Umgebung und zugleich eine der grössten Sehenswürdigkeiten der Elsass-Region Bas-Rhin.

Am Mont Ste-Odile, einem der meist besuchten Orte im ganzen Elsass, sind aber nicht nur tausende Pilger zu Gast.

Die Umgebung, das Panorama und seine Heiligtümer locken Touristen und Pilger in groβer Zahl auf ihren Reisen in die Elsass-Region Bas-Rhin. Kloster Saint Odile für Pilgerreisen, aber auch das Hotel Ste Odile in Obernai für Urlaub im Elsass sowie der Ort als Ziel für Tagesausflüge erfreuen sich reger Nachfrage bei Elsass-Touristen aus aller Welt.

Geschichte im Elsass am Odilienberg hautnah erleben

Die bewegte, ruhmvolle Vergangenheit des Mont-Saint-Odile, die zahlreiche Spuren hinterlassen hat, machte den heiligen Berg zum Reiseziel von Prinzen, Prälaten und Dichtern, die in ihren Manuskripten und Werken dem Odilienberg grossen Raum gewidmet haben.

In der prähistorischen Epoche besetzten Keltische Stämme den Berg und die Umgebung. Aus dieser Zeit stammen die Heidenmauer, die gegen 1000 vor Chr. erbaut wurde, sowie riesige Opfersteine, Felsenhöhlen und megalithische Festungen – heute in ganz Europa einmalige Sehenswürdigkeiten.

Die Römische Periode im Elsass, als der Mont-Ste-Odile noch „Altitona“ hiess, errichten die Römer aus strategischen Gründen wegen der guten Sicht in die gesamte Umgebung hier oben in knapp 700 Metern Höhe ein Lager, zu dem zwei gepflasterte Strassen empor führten. Bei einem Besuch des Ortes betritt der Besucher den Mont Saint Odile noch immer durch das "römische Tor".
Die Merovingische Periode erst brachte dem Ort den Namen der Heiligen Odilia und das Kloster. Im 7. Jahrhundert n.Chr. gebar die Ehefrau von Eticho, einem merovingischen Grafen in Obernai, eine blinde Tochter. Die Frau mit dem Namen Bereswinde, Nichte von Saint-Léger, Bischof von Autun und königlicher Berater, zog die blinde Odilia zunächst in Balma in Burgund (Baume-Les-Dames) auf. Als die kleine Odilia am Tag ihrer Taufe plötzlich ihr Sehvermögen erlangte, war das Wunder perfekt – und zum Dank stiftet man in Altitona (oder Hohenbourg) ein Kloster. Odilia selber stirbt dort im Jahre 720 n.Chr.
Im frühen Mittelalter, als das Kloster von Hohenbourg zerstört und wieder aufgebaut wurde, entstand hier in Ste. Odile das "Hortus Deliciarum“, eine Art christlicher Enzyklopädie und zugleich eines der schönsten Manuskripte Europas, durch die Äbtissin Herrade von Landsberg (1195).

Der Mont Sainte Odile erlebte auch weiterhin bewegte Zeiten, vom Bauernkrieg im Jahre 1521 und zahlreichen Plünderungen bis zu einem verheerenden Brand 1546, der sämtliche Klostergebäude verwüstete und die Schwestern zwang, die Hohenbourg zu verlassen bis hin zur Französischen Revolution 1789, die nun auch die verbliebenen Prämonstratenmönche vertrieb. Diese hatten lange Zeit über das Grab der heiligen Odilia gewacht und Saint Odile, den "Odilienberg" zu einem sehr bekannten Wallfahrtsort, besonders für Menschen mit Augenkrankheiten, gemacht.

Erst 60 Jahre später wurde der heilige Ort im Elsass wieder zum Leben erweckt, als im Jahr 1853 das Kloster Sainte Odile wieder zurückgekauft und dem Bischof von Strassburg geschenkt werden konnte. Seither wurden zu Friedenszeiten vor und während der zwei Weltkriege, besonders aber seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, am elsässischen Wallfahrtsort St. Odile zahlreiche, Millionen Franc und Euro teure Renovierungen, Umbauten und Erweiterungen durchgeführt.

Mont Ste. Odilie – Der Odilienberg als Ausflugsziel und Sehenswürdigkeit heute

Champ du FeuFreizeit und Tourismus haben heute am Mont Sainte Odile mindestens den gleichen Stellenwert wie die zahlreichen Pilger, die hier Unterkunft im Elsass suchen und finden. Für Gäste und Besucher besteht die Möglichkeit, zu Fuss auf ca. 110 Km gut ausgeschilderten Wanderwegen das ganze Jahr hindurch den Odilienberg zu erkunden. Kanpp 16 Km entfernt lädt der elsässische Wintersportplatz "Champ du Feu", im Winterurlaub im Elsass zu Langlauf und Abfahrtski ein.

Zum Wandern im Elsass rund um den Mt Ste Odile können Urlauber hier 10 mittelalterliche Burgen im Umkreis von 5 Km, sowie die schon erwähnte Heidenmauer als Wanderziel einplanen. Elsass-Pilger oder Touristen, die über ein bisschen Zeit verfügen, können noch mehr sehenswerte Orte und Plätze am Mont St Odile finden: Die „Grotte de Lourdes“, einen Rundgang um den Felsen, auf dem das Kloster erbaut ist, Kreuzweg und Felsen der heiligen Odilia, die Odilienquelle (20 Min. hin und zurück), Beckenfels und Heidenmauer.

Ein Verein der "Freunde de Mont Sainte Odile" (Amis de Sainte Odile) unterstützt und begleitet seit vielen Jahren mit grossem Engagement und Spenden all die schönen Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten an einer der schönsten historischen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im Elsass.

Förderverein Mont Sainte Odile

Adresse : Mont sainte Odile - 67530 OTTROTT
Téléphone : 03 88 95 80 53
Télécopie : 03 88 95 82 96

E-Mail : info@mont-sainte-odile.fr / contact@laboutiquedodile.fr
Internet: http://www.mont-sainte-odile.com/

Foto: VoyageMedia für Elsass-Netz.de

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