Elsass Antike

Geschichte des Elsass - Antike Im Elsass sind auch antike Funde zu sehen, viele Museen im Elsass zeigen interessante historische Exponate

Frühzeit und Antike im Elsass

Aus der Geschichte des Elsass während der Frühzeit und Antike belegen archäologische Funde wie ein oft zitierter Schaber aus der Altsteinzeit belegen die Anwesenheit des Menschen im Elsass seit grauer Vorzeit. Viel mehr als ein paar Steinwerkzeuge blieben jedoch von den altsteinzeitlichen Jägern in der Geschichte des Elsass aus Frühzeit und Antike nicht erhalten.

Für das Mesolithikum (Mittelsteinzeit) kommen Speerspitzen, für das Neolithikum (Jungsteinzeit) vor allem Keramikscherben hinzu. Erst die Kelten, die im 1. Jahrtausend v. Chr. das Elsass in Besitz nahmen, hinterließen mit der so genannten Heidenmauer am Mont Ste-Odile das älteste architektonische Zeugnis der Elsass-Region. Als die wuchtigen Feldblöcke irgendwann zwischen 200 und 1000 v. Chr. zu einer 10 km langen Mauer aufgeschichtet wurden, standen bereits die Germanen im Land: Vermutlich ist die Heidenmauer nur eine von vielen kleinen keltischen Fluchtburgen, vielleicht in der Nähe eines Oppidums mit Druidenheiligtum auf den Vogesenhöfen. Strittig ist, ob der Name des Elsass auf die Kelten zurückgeht. Wenn dem so wäre, bezeichnete er die am Fluss Ill Ansässigen, die Elsassen eben.

Cäsar setzte dem Germaneneinfall 58 v. Chr. einen Riegel vor. Der Römer schlug den unter der Führung von Ariovist angetretenen Stamm der Sueben bei Mulhouse. Nachdem kurz darauf auch der Gallierfürst Vercingetorix in die Knie gezwungen wurde, gehörte die Region unbeanstandet zur Provinz Germania Superior. Im Schutz der Pax Romana prosperierte das Land zwischen Rhein und Vogesen vier Jahrhunderte lang. Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. wurde Argoretum (Straßburg) gegründet. Gallische Bewohner und römische Neusiedler legten Städte an und betrieben Handel an der wichtigen Nord-Südschiene des Rheintals. Mehr noch als die Ruinen von Tempel und Thermen erinnern heute Weinreben an das römische Erbe. Sie wurden im 3. Jahrhundert n. Chr. erstmals angepflanzt, zu einer Zeit, als die ersten Alemannen über den Rhein in die nun blühende Provinz drangen. Nach und nach fassten sie Fuß.

Anfangs gelang es den Römern, die Scharen aus dem Osten abzuwehren, zuletzt 378 bei Colmar. Dann überschritt im Winter 406 eine unüberschaubare alemannische Menschenmenge den vereisten Rhein. Im Norden drangen bei Haguenau die Franken ein. Früh prägten die beiden Volkstämme die bis heute gültige Trennung in Unter- und Oberelsass. Allemal war die Römerherrschaft beendet. Die des Christentums blieb. Schon seit dem 4. Jahrhundert ist Straßburg Bischofssitz.

Ganz dem Frankenreich angegliedert wurde die Region dann 496 durch den Sieg Chlodwigs über die Alemannen. Bis ins 7. Jahrhundert änderte sich trotz der Schwächung der merowingischen Hausmacht wenig an den Machtverhältnissen. Immerhin kam es in dieser Zeit zur Bildung des Herzogtums Elsass, damit zur ersten politischen klar abgegrenzten Einheit für die Alesaciones, wie die Bewohner um 620 erstmals in einer Chronik genannt wurden.

Foto: VoyageMedia für Elsass-Netz.de

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